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Beratung von Top-Beratern zum Verkauf Ihres Unternehmens

Robert Metcalf, links, und Judy Fredrickson von der UBS Metcalf Fredrickson Group

Fotografie von Roy Son

Robert Metcalf und Judy Fredrickson, Mitbegründer von

UBS

Die Metcalf Fredrickson Group in Wayzata, Minnesota, ist darauf spezialisiert, Geschäftsinhaber durch den Verkauf ihres Unternehmens zu führen, und ist daher ebenso sensibel für die emotionalen Reisen ihrer Kunden wie für ihre finanziellen Bedürfnisse.

„Für Kunden, die 20 Jahre damit verbracht haben, ein Unternehmen aufzubauen, ist dies ihr Baby“, sagt Fredrickson. “Wir verstehen die Befürchtung, wegzugehen.” Die Partner verwalten ein Unternehmen mit 10 Mitarbeitern und einem verwalteten Vermögen von 3,9 Milliarden US-Dollar für etwa 130 wohlhabende Familien.

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Barren: Welche einzigartigen Probleme helfen Sie Geschäftsinhabern zu lösen?

Judy Frederickson: Zunächst gibt es die technische Seite der Liquiditätsplanung vor und nach dem Verkauf: strategische Vermögensbewertung, Modellierung von Situationen und Erstellung von Aktionsplänen. Dann suchen wir nach Lösungen, um Bedenken hinsichtlich des Lebens nach dem Verkauf auszuräumen. Beispielsweise kann ein Vermächtnis für jemanden, der seinen Namen an der Seite eines Gebäudes hatte, mit einer privaten Stiftung erweitert werden, um Anliegen zu unterstützen, die ihm am Herzen liegen. Obwohl wir keine Psychologen sind, spielen wir am Ende oft diese Rolle.

Können Sie die Kultur Ihrer Praxis charakterisieren?

Robert Metcalf: Unser Team ist ein Premium-Dienstleister für sehr wohlhabende Familien mit einem durchschnittlichen Vermögen von 100 Millionen US-Dollar. Wir vermitteln ein hohes Maß an Professionalität in der Art und Weise, wie wir sprechen, schreiben, uns kleiden und mit Kunden interagieren. Wir sind alte Schule. Wir betonen gegenüber unserem Team stets das Ausmaß unserer Verantwortung gegenüber unseren Kunden.

Einige Family Offices helfen bei häuslichen Angelegenheiten, wie z. B. der Einstellung von Kindermädchen. Liegt es an dir?

Frederickson: Wir bieten kein Gassigehen mit Hunden an. Wir werden gebeten, bei vielen Themen einzugreifen, und wenn wir nicht über die Expertise verfügen, sagen wir nicht: „Das machen wir nicht. Wir verweisen und begleiten Kunden durch ihre Probleme. Bei Bedarf können wir auf eine Reihe von UBS-Ressourcen zurückgreifen. Wir haben eine Art Advisory Group für Kunden, die die Sammlung verstehen und mit anderen Sammlern in Kontakt treten möchten. Wir haben zertifizierte Buchhalter und Anwälte für Nachlassplanung und eine philanthropische Gruppe. Wir haben eine Gruppe, die dazu beitragen kann, Familienzusammenführungen und -führung über mehrere Generationen hinweg zu erleichtern.

Was sind die größten Risiken für Ihre Kunden?

Metcalf: Steigende Kosten und verlangsamtes Wachstum. Es besteht große Unsicherheit darüber, wie effektiv die politischen Entscheidungsträger dieses Problem angehen werden. Die ukrainische Tragödie sorgt für noch mehr Unsicherheit. Steigende Zinsen können Multiples komprimieren und die Renditen unter Druck setzen. Unsere Risikoanalyse legt nahe, dass wir vorsichtiger sein wollen. Wir wollen das Risiko nicht übertreiben, es sei denn, es gibt überzeugende Argumente dafür, dass wir dafür entschädigt werden.

Wie beeinflusst dies Ihre Anlageentscheidungen?

Frederickson: Wir glauben, dass das US-BIP-Wachstum über dem Trend liegen wird – kein heißes Jahr, aber ein Jahr, in dem wir eine Erholung erleben werden. Dies basiert auf der Lockerung der Pandemieregeln, die die Probleme der Lieferkette lösen werden, und auf der Stärke der Unternehmensgewinne. Dies ist von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich, weshalb wir Portfolios mit Aktien und nicht mit Investmentfonds aufbauen.

Wir bevorzugen Value-Aktien, da wir glauben, dass sie in einem Umfeld steigender Zinsen von Rückenwind profitieren. Angesichts des wachsenden Rezessionspotenzials in Europa sind wir mehr in den USA als weltweit ansässig. Wir haben unsere Allokation in festverzinsliche Anlagen reduziert und investieren aufgrund ihrer geringen Korrelation mit börsennotierten Anlagen mehr in alternative Anlagen und Private Equity, und es gibt eine Illiquiditätsprämie, damit wir die Rendite erhöhen können. Wir haben auch strukturierte Lösungen hinzugefügt, um einen gewissen Schutz vor Verlusten zu bieten.

Haben Sie jeweils eigene Kunden oder arbeiten Sie gemeinsam an Konten?

Metcalf: Wir haben unsere eigenen Kunden, aber jeder kennt den anderen. Und wir kommen alle als Team zusammen. Wir möchten, dass unsere Kunden wissen, dass es eine tiefe Bank gibt.

Was sind die größten Herausforderungen in der Praxis?

Frederickson: Der heutige Arbeitsmarkt ist eine Herausforderung, insbesondere weil wir hohe Standards haben. Neben der Nutzung der üblichen Suchkanäle erhalten wir häufig Empfehlungen von Personen, die unser Team kennen, auf jemanden, der perfekt zu uns passt. Wir haben ein Praktikumsprogramm, das eine ausgezeichnete Quelle für Bewerber ist.

Danke, Robert und Judy.

Email: Rankings@barrons.com

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